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Integrierter Entwicklungsplan der Stadt Ostrava – ROP NUTS II Mähren-Schlesien

erstellt von ${author} zuletzt verändert: 16.10.2014 11:43
Der Integrierte Entwicklungsplan der Stadt Ostrava ist das Basisprogrammdokument der Stadt, das eine Stadtentwicklung in Bezug auf die Nutzung der öffentlichen Förderung aus den strukturellen Fonds mit Betonung der Sicherstellung der Synergieneffekte der entsprechenden operationellen Programme und Konzentration der Ressourcen ermöglicht. Unter dem Integrierten Plan der Stadtentwicklung versteht sich eine Gesamtheit von inhaltlich und zeitlich verbundenen Aktionen, die auf einem abgegrenzten Gebiet oder im Rahmen der thematischen Herangehensweise in den Städten realisiert werden.

Die Statutarstadt Ostrava kündigt AUFFORDERUNGEN zur Vorlage der Projekte in die Integrierten Entwicklungspläne der Stadt an, die über die Fonds der Europäischen Union finanziert sind, konkret aus dem Regionalen operationellen Programm Mähren-Schlesien (ROP).  

            

Text der Aufforderung für den Integrierten Entwicklungsplan der Stadt Ostrava – Magnet der Region   (nur auf Tschechisch)

Text der Aufforderung für den Integrierten Entwicklungsplan der Stadt Ostrava – Pol der Entwicklung   ( nur auf Tschechisch)

  

Diese Aufforderungen spezifizieren genau die Bedingungen, welche die einzelnen Projekte einhalten müssen, um im Rahmen des Integrierten Entwicklungsplans aus dem Regionalen operationellen Programm (ROP) Mähren-Schlesien finanziert zu werden. Die Aufforderungen sind kontinuierlich, d. h. die Projekte werden jederzeit bis zum Ende des Programmzeitraums (2013) oder bis zur Abschöpfung der Finanzmittel vorgelegt werden können.  

 

Alle 3 Monate tagt der Lenkungsausschuss des Integrierten Entwicklungsplans der Stadt, der die vorgelegten Projekte nach den vorgeschriebenen Kriterien beurteilt und auf dieser Basis die Projekte zur Genehmigung in den Organen der Stadt (Stadtrat und Stadtverordnetenversammlung) empfiehlt/nicht empfiehlt. Nach der Genehmigung durch die Stadtverordnetenversammlung wird das Projekt dem Amt des Regionalrats vorgelegt, das definitiv über die Zuteilung der Subvention entscheidet.

 

Der Integrierte Entwicklungsplan der Stadt Ostrava ist das Basisprogrammdokument der Stadt, das eine Stadtentwicklung in Bezug auf die Nutzung der öffentlichen Förderung aus den strukturellen Fonds mit Betonung der Sicherstellung der Synergieneffekte der entsprechenden operationellen Programme und Konzentration der Ressourcen ermöglicht. Unter dem Integrierten Plan der Stadtentwicklung versteht sich eine Gesamtheit von inhaltlich und zeitlich verbundenen Aktionen, die auf einem abgegrenzten Gebiet oder im Rahmen der thematischen Herangehensweise in den Städten realisiert werden. 

 

Die Integrierten Entwicklungspläne werden im Zuge von einigen individuellen Projekten realisiert, die:

  • auf die Erreichung eines gemeinsamen Ziels oder Ziele der Region, Stadt, Gemeinde oder Ortschaft gerichtet sind;
  • von einem oder mehreren operationellen Programmen gefördert werden können.

    Der Integrierte Entwicklungsplan der Stadt kann hier auf zweierlei Weise konzipiert werden, es geht um:

    • eine Zonenlösung: Die Ergebnisse des Integrierten Entwicklungsplans müssen sich auf ein konkret abgegrenztes Gebiet der Stadt beziehen, das als ein Bereich mit einem hohen Wachstumspotential oder im Gegenteil als Problemgebiet definiert wird.
    • eine thematische Lösung: Dieser Typ des Integrierten Entwicklungsplans löst ein gewähltes Thema auf dem ganzen Gebiet der Stadt.

     

    Der Integrierte Entwicklungsplan der Stadt Ostrava ist im Grunde genommen ein Programmdokument, das sich aus dem Regionalen operationellen Programm (ROP) Mähren-Schlesien ergibt, konkret der Prioritätsachse 3 – Stadtentwicklung, Förderungsbereich 3.1 – Entwicklungspole der Region. Die Ersteller der integrierten Entwicklungspläne sind in der Tschechischen Republik alle Städte oberhalb von 50 Tsd. Einwohner, zusätzlich ergänzt um Mladá Boleslav. Im Rahmen der Mährisch-Schlesischen Region, die gebietsmäßig die Kohäsionsregion NUTS II Mähren-Schlesien kopiert, handelt es sich um 5 Städte: Ostrava, Havířov, Karviná, Frýdek-Místek und Opava. Für die oben genannten Städte werden im Förderbereich 3.1  – Entwicklungspole der Region – ca. 3 Mrd. CZK zugewiesen.

     

    Der Vorteil des ganzen Integrierten Entwicklungsplans ist der Fakt, dass obwohl es sich primär um die Nutzung der Finanzmittel aus dem ROP handelt, können in den Integrierten Entwicklungsplan auch Projekte aufgenommen werden, die Mittel aus anderen operationellen Programmen in Anspruch nehmen – thematischen operationellen Programmen (TOP). In diesem Fall werden die TOP-Projekte, die in den Integrierten Entwicklungsplan aufgenommen sind, bonifiziert und haben insoweit eine größere Chance, im harten Konkurrenzkampf mit anderen vorgelegten Projekten erfolgreich zu sein. Mehr Informationen zur Möglichkeit die Bonifikation zu bekommen finden Sie hier (am „Projektblatt“).

     

    Auflistung der Projekte  mit Anspruch auf Vergütung in den anderen thematischen operationellen Programmen (nur auf Tschechisch)

     

    Grundlegende Bedingungen des Integrierten Entwicklungsplans der Stadt

    1. Der Ersteller des Integrierten Entwicklungsplans ist die  Stadt, die für seine Realisierung verantwortlich ist.

    2. Der Integrierte Entwicklungsplan muss von den strategischen und Entwicklungsdokumenten der Stadt ausgehen.
    3. In allen Phasen der Vorbereitung, Erstellung und Realisierung des Integrierten Entwicklungsplans respektiert die Stadt das Prinzip der Partnerschaft und Einbindung der Öffentlichkeit.
    4. Der Integrierte Entwicklungsplan der Stadt muss eine integrierte Lösung sein, die Synergieeffekte bringt.
    5. Der Integrierte Entwicklungsplan muss den Inhalt und die Struktur erfüllen, wie sie in der methodischen Weisung festgelegt ist, obligatorische Anhänge beilegen und des Weiteren die Einhaltung der Grundsätze für die Vorbereitung und Erstellung des Integrierten Entwicklungsplans belegen.
    6. Die abgegrenzte Zone für den Integrierten Entwicklungsplan muss Kriterien gemäß der methodischen Weisung erfüllen.
    7. Im Falle der Integrierten Entwicklungspläne, die im Rahmen des ROP vorgelegt werden, beträgt der Mindestanteil an ROP-Mitteln am gesamten finanziellen Volumen des Integrierten Entwicklungsplans 10 Mio. EUR.

     

    Die Statutarstadt Ostrava bereitete zwei Integrierte Entwicklungspläne vor:

    1. Ostrava – Magnet der Region  , löst die Zone als ein Gebiet mit einem hohen Wachstumspotential. Konkret handelt es sich um das Stadtzentrum und seine Umgebung, das nach der Realisierung des Integrierten Entwicklungsplans ein würdiges und attraktives Zentrum der drittgrößten Stadt der Tschechischen Republik werden sollte, in dem sich Ereignisse überregionaler Bedeutung abspielen sollten.

    2. Ostrava – Pol der Entwicklung  , ist thematisch orientiert und löst zwei Themen, die eng miteinander zusammenhängen. Das Hauptthema ist die Ökonomische Entwicklung und das anknüpfende die Verkehrserreichbarkeit und Mobilität. Mit der Realisierung dieses Integrierten Entwicklungsplans wird die Bildungsstruktur der Einwohner erhöht, Entwicklung der Forschung und Innovationen vorangetrieben sowie eine bessere Lösung der Verkehrssituation der Stadt erreicht.

     

    Kontakt:

    Statutarstadt Ostrava
    Magistrat – Ressort Ökonomische Entwicklung
    Prokešovo nám. 8
    729 30 Ostrava
    Tel.: +420 599 443 382
    Fax: +420 599 442 040
    E-Mail: vpalicka@ostrava.cz

     

    Weitere Informationen zum Integrierten Entwicklungsplan der Stadt finden Sie auch unter Regionalräte der Kohäsionsregion Mähren-Schlesien.

     

    Zusammenhängende Seiten

    Integrierter Entwicklungsplan der Stadt Ostrava – Magnet der Region

    Integrierter Entwicklungsplan der Stadt Ostrava – Pol der Entwicklung

    Management des Integrierten Entwicklungsplans der Stadt

    Fragebogenuntersuchung

    Projektblatt 

     

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