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Ostrava – von der Fläche her die zweitgrößte und von der Einwohnerzahl her die drittgrößte Stadt der Tschechischen Republik – ist dank ihres aktiven Konzepts neben der Hauptstadt Prag nach wie vor eines der attraktivsten Ziele für Investitionen, und zwar nicht nur im Rahmen der Tschechischen Republik, sondern auch im Rahmen der mitteleuropäischen Region. Diese Metropole mit 303 Tsd. Einwohnern ist das Verwaltungszentrum der Mährisch-Schlesischen Region, in der mehr als 1,2 Mio. Einwohner leben. Die Stadt Ostrava nimmt eine günstige geografische Lage im nordöstlichen Teil des Landes ein, auf der Trasse des nordsüdlichen Verkehrskorridors zwischen der Ostsee und dem Adriatischen Meer. Eine sehr gute Erreichbarkeit des polnischen und slowakischen Marktes unterstreicht ihre Position als das ökonomische, Geschäfts- und Kulturzentrum der Euroregion. Die Stadt Ostrava verfügt über eine entwickelte Verkehrsinfrastruktur (Flughafen, Autobahn, Eisenbahnkorridore, ein hochwertiges integriertes Nahverkehrssystem). Ständig wächst auch ihre Bedeutung als wichtiger Eisenbahnknoten für den Personen- wie Lastverkehr in der Nähe und Reichweite des internationalen Leoš-Janáček-Flughafens Ostrava, der alle Flugzeugtypen abfertigen kann.
Es ist auch das bedeutende Potential der menschlichen Ressourcen zu betonen – sowohl unter den Berufsschul- als auch unter den Hochschul- und Universitätsabsolventen, insbesondere technischer Fachrichtungen. Wichtig ist auch das wachsende Bildungsniveau der Population, im Besonderen dank einem umfangreichen Netz öffentlicher sowie privater Schulen. In der Stadt siedeln drei Universitäten mit mehr als 36 Tsd. Studierenden. Es fehlen hier auch nicht Schulen mit Unterrichtssprache Englisch, wie die 1st International School of Ostrava, und ein starkes Umfeld für Wissenschaft, Forschung, Entwicklung und Innovationen. Dank einer hohen Einwohnerkonzentration (im Umkreis von ca. 100 km von Ostrava leben rund 5 Millionen Einwohner) und einem Zuwachs der Firmen in der breiteren Region und ihrer wachsenden ökonomischen Kraft entwickeln sich dynamisch die lokalen Märkte. Es gibt hier gut dimensionierte Netze und Anlagen der technischen Infrastruktur, welche die Erhöhung der bestehenden Bezugsmengen ohne weitere Investitionen ermöglichen, einschl. eines modernen optischen Glasfasernetzes. Aufgrund der möglichen Realisierung von strategischen Investitionsprojekten in der Stadt, guten Zusammenarbeit zwischen den Organisationen und der Entwicklung der Partnerschaft wächst der gute Name der Stadt und der Region unter den Investoren.
Nach dem erfolgreichen Abschluss des Errichtungsprozesses von Industriezonen folgte eine massive Ansiedlung ausländischer wie einheimischer Investoren. In Ostrava fanden ihre Basis bedeutende Gesellschaften, wie z. B. PEGATRON Czech (früher ASUS Czech), Tieto, SungWoo Hitech, CTP Invest, ArcelorMittal, Siemens und viele andere. Ein Meilenstein im Zufluss der Investitionen in die Region wurde im Jahr 2007 der Zuzug des südkoreanischen Automobilherstellers Hyundai Motor Company in die Industriezone in Nošovice unfern von Ostrava. In Ostrava wurden schrittweise Tausende neue Arbeitsplätze geschaffen, wobei wir in den vergangenen Jahren einen Anstiegstrend der Investoren verfolgen, die hier die Investitionen lokalisieren, welche überwiegend hoch qualifizierte Arbeitsstellen generieren, z. B. das Kundenzentrum GE Money, Shared-Services-Center HSBC und weitere. Auch im Bereich des Developments erlebt Ostrava einen Aufstieg – auf dem Gebiet der Stadt entstehen zahlreiche Erschließungsprojekte.
Ostrava orientiert sich ständig auf neue strategische Gelegenheiten für die Stadt sowie die Region, seit dem Jahr 1998 vertiefte die Stadt in Zusammenarbeit mit ihren Partnern das System der konzeptionellen und strategischen Entwicklungsplanung. Im Jahr 2008 wurde eine Aktualisierung des strategischen Entwicklungsplans der Stadt bis zum Jahr 2015 erstellt. Die aktuelle strategische Vision der Stadt Ostrava, der zweitstärkste Entwicklungspol der Tschechischen Republik zu werden, wird trotz der gegenwärtigen ökonomischen Rezession sukzessiv durch die Stärkung der metropolitischen Funktionen der Stadt Ostrava als auch aufgrund der Weiterentwicklung im Bereich des menschlichen, wirtschaftlichen und Naturpotentials erfüllt.
